Akropolis von Alea (Bougiati)

Die Region von Alea (Bougiati) ist 74 km entfernt, westlich von Argos. In der Antike war Alea eine arkadische Stadt, erbaut von Aleos, Sohn des Afidantas. Eine sehr gut befestigte Akropolis aus Kalksteinblöcken nimmt das Plateau des Hügels mit dem Namen Tapia oder Goula ein. Die Gesamtlänge der erhaltenen Mauern (östliche und westliche) mit 25 Türmen erreicht knapp 780 m. Die Mauern verlaufen fast senkrecht bis ins Tal, das sich an den Ausläufern der Anhöhe erstreckt

Der erhaltene Abschnitt der Befestigungsanlage gehört in die Zeit der Makedonier.

Das olympische Pantheon in Alea repräsentiert bekannte Gottheiten. Die Heiligtümer der Artemis mit dem Beinamen Ephesis, der Athene Alea und der Tempel des Dionysos, zu dessen Ehren ein Fest mit dem Namen Skieria abgehalten wurde, spiegeln ihre belebende Energie in der Natur und den Werken der Menschen wieder. In den Tagen des Pausanias gehörte die Stadt Alea zu Stymphalo und war Mitglied des argolischen Bundes.

1964 wurde von dem Ephoren von Argolis und Korinth N. Verdelis eine Ausgrabung kleineren Ausmaßes durchgeführt, etwa 150 m nordöstlich der Kirche Ag. Georgios. Es wurden ein Reservoir aus der römischen Zeit und eine kleine Stützmauer entdeckt. Dieser Fund gibt einen interessanten Hinweis über die Richtung der Suche nach Überresten der Besiedlung der antiken Stadt, die sich über den ebenen Bereich am Fuße des Hügels der Akropolis erstreckte.